Originale Prüfungsfragen der Sportbootführerschein SRC – mit den richtigen Antworten und Erklärungen. Der vollständige Fragenkatalog umfasst 180 Fragen, die du alle kostenlos online üben kannst.
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Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Sportbootführerschein SRC vor.
Erklärung: Der mobile Seefunkdienst umfasst Funkverkehr zwischen Küstenfunkstellen und Seefunkstellen sowie zwischen Seefunkstellen untereinander. Tragbare Funkstellen an Bord fallen unter den mobilen Seefunkdienst über Satelliten bzw. Bordfunk, sind aber nicht die Definition des mobilen Seefunkdienstes im Seefunk.

Erklärung: GMDSS ist das weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem zur schnellen, standardisierten Alarmierung und Koordinierung von Hilfe im Seenotfall. Es erhöht die Sicherheit der Schifffahrt, indem Notrufe mit Positions- und Identifikationsdaten zuverlässig übermittelt werden.

Erklärung: GMDSS wurde eingeführt, um weltweit eine schnelle und zuverlässige Alarmierung und Kommunikation für Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsmeldungen sicherzustellen. Es deckt damit nicht nur Seenot, sondern auch dringliche Lagen und Sicherheitsinformationen für die Schifffahrt ab.

Erklärung: Die ITU ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und setzt den internationalen Rahmen für Telekommunikation, zum Beispiel für Frequenzzuweisungen und Funkregeln. Mindeststandards für Schiffsfunk, Überwachung des Funkverkehrs oder Gebührenabrechnung gehören nicht zu ihren Aufgaben.
![Infografik zur Erklärung: Welche Aufgaben hat die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union [ITU])?](/_next/image?url=https%3A%2F%2Ffirebasestorage.googleapis.com%2Fv0%2Fb%2Fboot-694ac.firebasestorage.app%2Fo%2Fquestions%252FCormx0rCHmCYNvyDHgPE%252Finfografik_1775982172338_3a9f70d3-77ac-4598-9fc0-c482d471bc43.jpg%3Falt%3Dmedia%26token%3Dae7b6e35-d40a-45f9-b9c2-2d4209e7e5cb&w=3840&q=75)
Erklärung: Die VO Funk (Radio Regulations, RR) ist das internationale Regelwerk der ITU für den Funkdienst. Sie legt u. a. fest, welche Frequenzbereiche welchen Funkdiensten zugewiesen sind, und beschreibt die Betriebsverfahren, z. B. im Seefunkdienst.
![Infografik zur Erklärung: Was regelt die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk, engl. Radio Regulations [RR])?](/_next/image?url=https%3A%2F%2Ffirebasestorage.googleapis.com%2Fv0%2Fb%2Fboot-694ac.firebasestorage.app%2Fo%2Fquestions%252F67zvJIhJfCgDXh7nPMVX%252Finfografik_1775982022341_5c8add87-acfa-4496-8134-ae8d5020e4cf.jpg%3Falt%3Dmedia%26token%3D06f4ccf7-798f-4b6a-bc57-8d5a1755a095&w=3840&q=75)
Erklärung: Der „Funkdienst für die Klein- und Sportschifffahrt“ ist eine BSH-Publikation mit speziell auf die Sportschifffahrt zugeschnittenen Angaben zum Seefunk, z. B. Funkstellen, Kanäle und Verfahren. Die anderen genannten Veröffentlichungen sind allgemein nautisch (Nautisches Jahrbuch), sicherheitsbezogen (Nachrichten für Seefahrer) oder richten sich an Funkstellen/Schiffsfunkstellen ohne Sportschifffahrt-Fokus.

Erklärung: Eine Küstenfunkstelle ist eine ortsfeste Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes an Land, die den Funkverkehr mit Seefunkstellen an Bord abwickelt. Sie dient unter anderem der Abwicklung von Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie der allgemeinen Kommunikation im Küstenbereich.

Erklärung: Öffentlicher Funkverkehr ist Funkverkehr, der der Allgemeinheit zum Austausch von Nachrichten zur Verfügung steht. Er ist damit nicht auf einen geschlossenen Nutzerkreis oder eine bestimmte Organisation beschränkt.

Erklärung: Öffentlicher Funkverkehr umfasst gebührenpflichtige Verbindungen über eine Küstenfunkstelle ins öffentliche Telefonnetz; dafür ist ein Vertrag mit einer Abrechnungsgesellschaft zur Gebührenabrechnung nötig. Nicht-öffentlicher Funkverkehr (z. B. Schiff-Schiff) erfordert diesen Abrechnungsvertrag nicht.

Erklärung: Küstenfunkstellen kündigen bereitliegende Nachrichten entweder durch eine individuelle Benachrichtigung an oder über Sammelanrufe, die von Seefunkstellen abgehört werden. Abrechnungsgesellschaften, SMS/E-Mail und NAVTEX gehören nicht zum Verfahren der Seefunkabwicklung für solche Nachrichten.

Erklärung: Bei Seefunkgesprächen über deutsche Küstenfunkstellen erfolgt die Abrechnung nach der Gesprächsdauer und der Anzahl bzw. dem Preis der Verrechnungseinheiten. Entfernung, Frequenzgebühren oder die Dringlichkeit beeinflussen die Gebühren nicht.

Erklärung: Eine Sea-Area ist im GMDSS ein festgelegtes Seegebiet, das nach Funkabdeckung und verfügbaren Alarmierungswegen (z. B. UKW-DSC, MF/HF, Inmarsat) definiert ist. Daraus ergeben sich die vorgeschriebenen Ausrüstungs- und Betriebsanforderungen für die Seefunkanlage.

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